
Wir sind im Monat Juni. Die Tage sind lang, warm und hell. Es zieht die Menschen wieder nach draußen, fast wie von selbst. Parks füllen sich, die Wege im Wald werden belebt, und überall ist dieses leise Aufatmen zu spüren: Endlich kann man wieder draußen sein.
Am 21. April habe ich im Radio, bei „SWR3 Worte“, einen Gedanken gehört, der mich nicht mehr loslässt. Ein Beitrag von Christoph Hofmann aus der katholischen Kirche – mit Worten von Papst Franziskus zur Bewahrung der Schöpfung.
Er sagt:
„Die Erde, unsere Heimat, sieht immer mehr aus wie ein riesiger Haufen Dreck. In vielen Teilen der Welt beklagen ältere Menschen, das einst schöne Landschaften heute mit Müll bedeckt sind.“
Und dann folgt dieser Satz, der mich bewegt, betroffen macht und mich dazu bringt, ehrlich über unser Handeln nachzudenken:
„Als Verwalter von Gottes Schöpfung sind wir berufen, die Erde zu einem wunderschönen Garten für die Menschheitsfamilie zu machen. Wenn wir unsere Wälder zerstören, unseren Boden verwüsten und unsere Meere verschmutzen, verraten wir diese edle Berufung.“
Diese Worte sind deutlich. Sie treffen etwas in uns, sie gehen ins Innerste unseres Seins, sie Treffen unser Gewissen.
Diese Worte erinnern mich daran: Diese Welt gehört nicht uns allein. Wir tragen Verantwortung für die, die nach uns kommen. Es ist eine Leihgabe, die uns anvertraut ist.
Und mit diesem Gedanken gehe ich hinaus, jetzt im Juni, wenn die Natur in ihrer ganzen Fülle steht.
Am 21. April habe ich im Radio, bei „SWR3 Worte“, einen Gedanken gehört, der mich nicht mehr loslässt. Ein Beitrag von Christoph Hofmann aus der katholischen Kirche – mit Worten von Papst Franziskus zur Bewahrung der Schöpfung.
Er sagt:
„Die Erde, unsere Heimat, sieht immer mehr aus wie ein riesiger Haufen Dreck. In vielen Teilen der Welt beklagen ältere Menschen, das einst schöne Landschaften heute mit Müll bedeckt sind.“
Und dann folgt dieser Satz, der mich bewegt, betroffen macht und mich dazu bringt, ehrlich über unser Handeln nachzudenken:
„Als Verwalter von Gottes Schöpfung sind wir berufen, die Erde zu einem wunderschönen Garten für die Menschheitsfamilie zu machen. Wenn wir unsere Wälder zerstören, unseren Boden verwüsten und unsere Meere verschmutzen, verraten wir diese edle Berufung.“
Diese Worte sind deutlich. Sie treffen etwas in uns, sie gehen ins Innerste unseres Seins, sie Treffen unser Gewissen.
Diese Worte erinnern mich daran: Diese Welt gehört nicht uns allein. Wir tragen Verantwortung für die, die nach uns kommen. Es ist eine Leihgabe, die uns anvertraut ist.
Und mit diesem Gedanken gehe ich hinaus, jetzt im Juni, wenn die Natur in ihrer ganzen Fülle steht.
Projekte in der Natur
Schöpfung bewahren vor Ort, ist ein Leitmotiv, das mich in meinem Dienst als Diakon immer wieder bewegt. Es treibt mich an, alljährlich gemeinsam mit Firmlingen und Weggefährt*innen Projekte in der Natur umzusetzen. Projekte, die somit nicht nur Worte bleiben, sondern sichtbar werden und für nachfolgende Generationen bestimmt sind.
An einem Samstag im April durfte ich auch dieses Jahr wieder ein solches Projekt begleiten.
Gemeinsam mit meinem Pfarrkollegen Rüdiger Kopp haben wir uns im Pfarrgarten in meiner Heimatgemeinde Rheinhausen getroffen. Mit dabei waren acht junge Menschen. Zusammen haben wir ein Blumenbeet für die Bienen angelegt, für die Vielfalt, für das Leben. Und wir haben 36 verschiedene Sorten Weinreben gepflanzt.
In diesem Moment habe auch ich wieder einmal mehr verstanden: Schöpfung bewahren ist kein abstrakter Auftrag. Dieser Auftrag beginnt genau im Hier und Jetzt. Es beginnt mit dem, was wir tun, mit dem, was wir pflanzen, mit dem, was wir an Werten an unsere Nachkommen weitergeben.
Für mich sind es oft die kleinen, gemeinsamen Schritte, die etwas bewegen. Schritte, in denen ich spüre, wir nehmen uns selbst und unseren göttlichen Auftrag ernst. Und ein Impuls, den ich mit in meinen Alltag nehme:
In diesem Moment habe auch ich wieder einmal mehr verstanden: Schöpfung bewahren ist kein abstrakter Auftrag. Dieser Auftrag beginnt genau im Hier und Jetzt. Es beginnt mit dem, was wir tun, mit dem, was wir pflanzen, mit dem, was wir an Werten an unsere Nachkommen weitergeben.
Für mich sind es oft die kleinen, gemeinsamen Schritte, die etwas bewegen. Schritte, in denen ich spüre, wir nehmen uns selbst und unseren göttlichen Auftrag ernst. Und ein Impuls, den ich mit in meinen Alltag nehme:
Wo kann ich heute dazu beitragen, dass Leben gelingt – für Menschen, für die Schöpfung, für Gottes gute Welt?
Gebet zur Schöpfung
Guter Gott,
in diesen Tagen des Sommers
erleben wir deine Schöpfung in ihrer ganzen Fülle.
Alles lebt, alles wächst, alles atmet einmal mehr von deiner Kraft.
in diesen Tagen des Sommers
erleben wir deine Schöpfung in ihrer ganzen Fülle.
Alles lebt, alles wächst, alles atmet einmal mehr von deiner Kraft.
Öffne unsere Augen,
damit wir staunen können.
Öffne unser Herz,
damit wir dankbar werden.
damit wir staunen können.
Öffne unser Herz,
damit wir dankbar werden.
Schenke uns den Mut, Verantwortung zu übernehmen –
für die Welt, die du uns anvertraut hast,
für die Menschen neben uns
und für die Generationen nach uns.
für die Welt, die du uns anvertraut hast,
für die Menschen neben uns
und für die Generationen nach uns.
Lass uns achtsam handeln
und gemeinsam Wege finden,
die dem Leben dienen.
und gemeinsam Wege finden,
die dem Leben dienen.
Segne unser Tun
und begleite uns auf unserem Weg.
und begleite uns auf unserem Weg.
Amen.
Reinhard Maurer
Diakon, Seelsorgeeinheit Donaueschingen
Diakon, Seelsorgeeinheit Donaueschingen


